Site icon Elijah J. Magnier

Jemen konfrontiert die US-geführte Koalition auf der Seite Israels, und lässt nur unerwünschte Handlungsoptionen zur Wahl. 

Advertisements

Geschrieben von Elijah J. Magnier:

Übersetzt von CHH

Die Vereinigten Staaten haben eine defensive Position im Roten Meer eingenommen, in erster Linie um die israelischen Handels- und Schifffahrtswege zu schützen. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf die Drohungen der jemenitischen Gruppe Ansar Allah, die ihre Absicht erklärt hat, genau diese Einrichtungen ins Visier zu nehmen, solange die Gewalt gegen palästinensische Zivilisten im Gazastreifen anhält. Die Bemühungen von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, eine Koalition unter dem Motto “Guardians of Prosperity” zusammenzustellen, waren nur begrenzt erfolgreich. Trotz der Besuche in 39 Ländern hat die Initiative nur die Unterstützung von zwölf Staaten gewonnen, von denen keiner eine Küste am Roten Meer hat. Diese Entwicklung hat die amerikanische Strategie zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen Israels erheblich untergraben und Washington in eine schwierige und etwas kompromittierende Lage gebracht.

Im weiteren internationalen Kontext forderten 154 Länder in der Generalversammlung der Vereinten Nationen einen Waffenstillstand in Gaza. Darüber hinaus stimmten 13 Länder im Rat der Vereinten Nationen für eine Einstellung der Feindseligkeiten in Gaza. Die Vereinigten Staaten sprachen sich gegen diese Resolution aus, wobei sich Großbritannien der Stimme enthielt, was ihre Isolation selbst unter Verbündeten und Gegnern deutlich macht. Diese Haltung wirft Fragen über den aktuellen Stand des amerikanischen Einflusses und seine moralische Haltung in humanitären Fragen auf.

Im Rahmen ihres Engagements für den Schutz Israels haben die USA versucht, eine Allianz zum Schutz des Seeverkehrs durch die Straße von Bab al-Mandab, einen wichtigen Korridor für Handel und Öllieferungen, auch nach Israel, zu gründen. Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem die jemenitische Houthi-Gruppe Ansar Allah erklärt hatte, dass der Korridor zwar für alle offen bleibe, Waren und Öl, die für Israel bestimmt sind, jedoch ausgenommen würden. Der Schwerpunkt der US-Initiative liegt also nicht auf dem Schutz des Korridors im Allgemeinen, sondern auf dem Schutz von Lieferungen, die ausdrücklich für Israel bestimmt sind.

Subscribe to get access

Read more of this content when you subscribe today.

Support Independent Journalism

€10.00

Click here to purchase.
Advertisements
Advertisements
Advertisements
Exit mobile version