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Tech Wars: Wie KI den Konflikt zwischen Israel, Hisbollah und Hamas prägt (1)

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Von Elijah J. Magnier.

Übersetzt von CHH.

Die Hisbollah ist seit langem über die militärischen Fortschritte Israels informiert, insbesondere über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gegen ihre Gegner in Palästina, Libanon, Syrien, Irak und anderen Regionen. Die moderne Kriegsführung stützt sich zunehmend auf technologische Innovationen, die neue Kampftechniken ermöglichen, die vor einigen Jahrzehnten noch als Science Fiction galten. Um im Kampf erfolgreich zu sein, ist es von entscheidender Bedeutung, unklare Absichten zu verfolgen, den Feind unerwartet zu treffen und seine Elektronik und Überwachungsgeräte vor Angriffen so weit wie möglich auszuschalten.

Israel hat nachrichtendienstliche Einheiten eingerichtet, die ständig mit der neuesten KI-Technologie aktualisiert werden, um seinen Kampf gegen seine Feinde zu verbessern. Die Hisbollah war anfangs nicht auf die fortschrittliche israelische Kriegsführung vorbereitet, konnte sich jedoch anpassen, ihre Verluste verringern und eine ausgewogene Abschreckung gegen Israels technologische und KI-Reliance aufbauen.
Seit dem 7. Oktober 2023 sind die Hisbollah und die palästinensischen Widerstandskräfte vor Ort mit der israelischen KI konfrontiert und haben deren Auswirkungen unter hohen menschlichen Kosten zu spüren bekommen. Dies zwang sie dazu, sich anzupassen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die Hisbollah hat nach acht Monaten täglicher Auseinandersetzungen mit der israelischen KI eine relative Anpassung erreicht.

Integration von KI in israelische Militäroperationen
Seit über einem Jahrzehnt integrieren Militärs weltweit, darunter auch Israel, KI in ihre Operationen. KI hilft bei der Verarbeitung riesiger Mengen von Geheimdienstdaten aus verschiedenen Quellen wie Handynachrichten, Satellitenbildern, Drohnenaufnahmen, Spracherkennung und seismischen Sensoren. Eines der bemerkenswerten israelischen KI-Programme, “Gospel”, kann innerhalb von 10-12 Tagen etwa 200 Ziele vorschlagen, was den Zielfindungsprozess um mindestens das 50-fache beschleunigt.

Seit dem 7. Oktober hat das israelische Militär über 22.000 Ziele im Gazastreifen angegriffen und dabei KI eingesetzt, um die Zielgenauigkeit und -effizienz zu verbessern. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz kann jedoch das Risiko einer falschen Identifizierung erhöhen, da sich Analysten unter Druck gesetzt fühlen könnten, die von der künstlichen Intelligenz generierten Empfehlungen ohne gründliche Überprüfung zu akzeptieren, was zu neuen operativen Herausforderungen führen könnte. Im Gazastreifen hat die vermeintliche Straffreiheit der israelischen Streitkräfte zu enormen Fehlern geführt, da der Wert des Lebens palästinensischer Zivilisten außer Acht gelassen wird.

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