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Hisbollah lehnt US-Entwaffnungsvorschlag ab: Strategische Lücken, Souveränitätsverletzungen und Marginalisierung der Gemeinschaft

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Von Elijah J. Magnier –

Quellen aus dem Umfeld der Entscheidungsträger haben bestätigt, dass die Hisbollah den jüngsten Vorschlag der USA, der von Gesandtem Thomas Barrack vorgelegt wurde, ablehnen wird. Dieser sieht die Entwaffnung der Widerstandsbewegung im Austausch für einen schrittweisen Rückzug Israels und bedingte Finanzhilfen für den Libanon vor. Während Washington den sechsseitigen Fahrplan als diplomatische Lösung darstellt, ist er voller Ungleichgewichte, vager Garantien und Präzedenzfälle, die ihn in den Augen der Hisbollah und anderer regionaler Akteure unhaltbar machen.

Die Hisbollah argumentiert, dass der Libanon die Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats bereits erfüllt habe, und besteht darauf, dass Israel nun seine Verpflichtungen aus diesem Abkommen erfüllen müsse. Jeder Schritt in Richtung eines neuen Abkommens sei nicht vertrauenswürdig, insbesondere da das ursprüngliche Abkommen nicht umgesetzt worden sei. Die Hisbollah behauptet ferner, dass die Vereinigten Staaten und Frankreich, die als Garanten der Resolution 1701 fungierten, ihrer Verantwortung nicht nachgekommen sind. Der Waffenstillstand wurde über 3.700 Mal verletzt, ohne dass Israel zur Rechenschaft gezogen wurde.

Nach Ansicht der Hisbollah spiegelt der aktuelle Vorschlag der USA lediglich die langjährigen Forderungen Israels wider, die Tel Aviv mit Gewalt nicht durchsetzen konnte. „Wie können solche Forderungen durch Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten erfüllt werden, die völlig voreingenommen gegenüber dem Feind sind?“, fragte eine mit der Partei verbundene Quelle. Die Hisbollah betont, dass die libanesischen Fraktionen – einschließlich der Hisbollah – zu einem Dialog bereit sind, der den nationalen Interessen des Landes dient, sobald Israel die ursprüngliche Vereinbarung vollständig einhält.

Dieses Muster spiegelt die Ereignisse in Gaza wider, wo der US-Gesandte Steve Witkoff zu Beginn eine zunächst dauerhaft erscheinende Waffenruhe vermittelt hatte. Zweiundvierzig Tage später machte er einen Rückzieher und forderte die Freilassung aller israelischen Gefangenen. Dieser Kurswechsel ermöglichte es Israel, seine Operation „Chariots of Gideon“ zu starten, die zur Besetzung eines Großteils des Gazastreifens führte. Die Hisbollah sieht in der aktuellen Vorgehensweise der USA unter der Führung von Thomas Barrack eine Wiederholung dieser Taktik, die zwar in einem anderen Schauplatz, aber von denselben Akteuren angewendet wird.

Wesentliche Lücken und strukturelle Mängel des US-Vorschlags

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