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Russland verdrängt den Iran und kämpft darum, seine strategische Position in Syrien zu halten (1)

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Übersetzt von CHH.

Eine hochrangige russische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Außenministers Michail Bogdanow und des Sondergesandten Alexander Lawrentjew besuchte kürzlich erstmals seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad im Dezember 2024 Syrien. Dieser Besuch markiert einen entscheidenden Moment in der sich entwickelnden Dynamik zwischen Moskau und Damaskus, da Russland versucht, inmitten bedeutender geopolitischer Veränderungen in der Region Fuß zu fassen.

Trotz des Zusammenbruchs des Assad-Regimes hat Russland seine Botschaft in Damaskus beibehalten und betreibt weiterhin seine Militärstützpunkte, darunter den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim und die Marinebasis in Tartus. Die neuen syrischen Behörden beginnen jedoch, die unter Assad geschlossenen Abkommen neu zu bewerten, was auf eine mögliche Neuausrichtung ihrer Beziehungen zu Moskau hindeutet. Insbesondere wurde ein 2017 unterzeichneter 49-jähriger Pachtvertrag, der es Russland ermöglichte, seinen Marinestützpunkt in Tartus zu betreiben, am 22. Januar 2025 von der neuen syrischen Regierung abrupt gekündigt. Dieser Pachtvertrag hatte Russland seinen einzigen großen Marinelogistikstützpunkt außerhalb seiner Grenzen verschafft, sodass die Kündigung einen schweren Schlag für die strategische Position Moskaus im Mittelmeerraum darstellt.

Sand im Getriebe in den Beziehungen zwischen Syrien und Russland

Die Kündigung des Pachtvertrags für Tartus spiegelt eine umfassendere Verschiebung in der Haltung Syriens gegenüber ausländischen Mächten wider. Die Beendigung dieses Abkommens stört die militärischen Operationen und die Logistik Russlands und schwächt seine Fähigkeit, seine Macht in der Region aufrechtzuerhalten, sowie seinen einzigen Zugang zum warmen Wasser des Mittelmeers erheblich. Nach dieser Entscheidung zeigten Satellitenbilder vom Dezember 2024, dass russische Kriegsschiffe begonnen hatten, den Hafen zu verlassen, wodurch die Anlage weitgehend verlassen zurückblieb.

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