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Der strategische Widerstand der Hisbollah gegen Israel: Die Realität vor Ort wird Netanjahu nicht einschüchtern

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Von Elijah J. Magnier

Übersetzt von CHH.

Vor Jahrzehnten schlossen Ägypten und Jordanien formelle Friedensabkommen mit Israel, das lange Zeit als unbesiegbare Militärmacht galt, die durch nukleare Fähigkeiten gestärkt wurde. Die Ereignisse nach dem 7. Oktober haben diese Wahrnehmung jedoch erschüttert, da die eskalierenden Aktionen der Hisbollah nun eine erhebliche strategische Herausforderung für die Sicherheit und das regionale Ansehen Israels darstellen. Diese Konfrontation offenbart die Verwundbarkeit Israels, da die israelische Zivilbevölkerung sich nahezu ständig in Alarmbereitschaft befindet und aufgrund der täglichen Raketen- und Drohnenangriffe der Hisbollah häufig Schutz in Bunkern sucht. Die Schwierigkeiten, mit denen Israel konfrontiert ist, selbst nur einen kleinen Teil des libanesischen Territoriums zu sichern, obwohl fünf Divisionen – schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Soldaten – im Einsatz sind, unterstreichen die Wirksamkeit der Verteidigungsstrategien der Hisbollah.

In einem Versuch, die Feindseligkeiten zu beenden, haben sich der libanesische Premierminister Najib Mikati und der Parlamentspräsident Nabih Berri für die vollständige Umsetzung der Resolution 1701 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen ohne Änderungen ausgesprochen. Die Weigerung Israels, die Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats umzusetzen, die einen Waffenstillstand und eine entmilitarisierte Zone im Südlibanon vorsieht, hat tiefgreifende Auswirkungen. Die UN-Resolution 1701, die ursprünglich dazu gedacht war, die Einstellung der Feindseligkeiten zu stabilisieren, die Beziehungen zwischen dem Libanon und Israel zu regeln, die Zahl der zivilen Opfer zu verringern und eine Eskalation zu verhindern, wurde von Netanjahu kategorisch abgelehnt, der auf einer vollständigen Entwaffnung der Hisbollah mit Gewalt besteht. Diese Haltung birgt die Gefahr einer weiteren Destabilisierung der Region und könnte zusätzliche internationale Akteure in den Konflikt hineinziehen, was die Aussicht auf Frieden erschwert.

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