Die Direktive der Hisbollah, die vom Mossad falsch interpretiert wurde, rettete die Hisbollah vor der Vernichtung.

Israel bereitete vor dem 7. Oktober einen Krieg gegen den Libanon vor.

Untersuchungsbericht

Elijah J. Magnier – 

Übersetzt von CHH.

Jüngste Enthüllungen des Mossad, die in der renommierten CBS-Investigationssendung „60 Minutes“ bekannt gegeben wurden, haben Israels sorgfältig ausgearbeitete, langfristige Strategie zur Untergrabung der operativen Fähigkeiten der Hisbollah im Libanon vor der Ausrufung eines umfassenden Krieges aufgedeckt. Diese Strategie, die sich über ein Jahrzehnt erstreckt, unterstreicht die bewusste Planung und Durchführung von Sabotageaktionen zur Störung der Befehlsstruktur und der Kommunikationsnetze der Hisbollah. Von der Einbettung von Sprengstoffen in ICOM-Kommunikationsgeräten vor einem Jahrzehnt bis hin zum Start der ausgeklügelten Pager-Sabotageaktion des Mossad im Jahr 2022 spiegeln diese Aktionen eine umfassendere Vorbereitung auf einen Präventivkrieg wider. Israel, das sich bewusst ist, dass eine solche Sabotage sofortige Vergeltungsmaßnahmen provozieren würde, scheint diese Schritte als Teil eines größeren strategischen Rahmens kalkuliert zu haben.

Entscheidend war, dass nur wenige Tage vor dem Pager-Sabotageangriff ein Direktivenmemo innerhalb der Hisbollah zirkulierte, das das Potenzial für eine totale Zerstörung minderte. Dieses Dokument machte die Aktivisten auf die Schwachstellen beim Abfangen der Kommunikationsgeräte aufmerksam, wodurch die Organisation katastrophale Verluste abwenden konnte. Die rechtzeitige Verteilung des Memos verdeutlicht ein kritisches Missverständnis und eine Fehleinschätzung der israelischen Führung, deren unverzügliche Aktivierung der Sabotageaktion die Chance auf einen entscheidenden Sieg zunichte machte. Wäre der Angriff zu Beginn der Feindseligkeiten ausgeführt worden, wäre es denkbar gewesen, dass die israelischen Merkava-Panzer nicht nur südlich des Litani-Flusses vorgerückt und besetzt hätten, sondern möglicherweise auch die Außenbezirke von Beirut erreicht hätten, was den Verlauf des Konflikts grundlegend verändert hätte.

Darüber hinaus zitierte die New York Times Geheimdienstquellen der israelischen Einheit 8200, die behaupteten, dass Ende 2023 ein Hisbollah-Techniker Verdacht bezüglich der Batterien in den Walkie-Talkies schöpfte. Außerdem deutete der Bericht darauf hin, dass die Einheit 8200 im September 2024 Geheimdienstinformationen abfing, die darauf hindeuteten, dass Hisbollah-Agenten angeblich so besorgt um die Integrität der Pager waren, dass sie einige von ihnen zur Inspektion in den Iran schickten. Diese Behauptungen sind jedoch aus mehreren Gründen fehlerhaft:

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