
Geschrieben von Elijah J. Magnier:
Übersetzt von CHH.
Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen den Begriffen „abgestürzt“ und „abgeschossen“ in Bezug auf den Vorfall mit dem modernen, in den USA hergestellten iranischen Präsidentenhubschrauber, in dem sich der verstorbene iranische Präsident Ebrahim Raisi, sein Außenminister und ihre sechs Begleiter befanden. Sie waren auf dem Flug von der Grenze zu Aserbaidschan in die Stadt Täbris. Die Sicherheitsbehörden müssen alle Hypothesen in Betracht ziehen, bevor sie eine endgültige Erklärung über die Unfallursache abgeben können, einschließlich der Möglichkeit eines Sabotageakts.
Die Begriffe „abgestürzt“ und „abgeschossen“ beschreiben unterschiedliche Umstände und Ursachen für einen Hubschrauberabsturz. „Abgestürzt“ bedeutet in der Regel, dass äußere Kräfte wie feindlicher Beschuss, Raketen, Drohnen, elektronische Störungen, Sabotage aus der Ferne oder andere Formen des Angriffs den Hubschrauber absichtlich zum Absturz gebracht haben. Dies bedeutet, dass der Hubschrauber ordnungsgemäß in Betrieb war, bis er angegriffen wurde oder auf einen feindlichen oder sabotierenden Akt stieß, der ihn zur Notlandung oder zum Absturz zwang. Dieser Begriff wird üblicherweise bei militärischen oder Kampfeinsätzen verwendet.
Im Gegensatz dazu deutet „Absturz“ oder „Fall“ auf eine unbeabsichtigte Notlandung hin, bei der der Hubschrauber mit dem Boden, einer anderen Fläche, einem Plateau oder einem Berg kollidierte. Ursachen können sein:
– Plötzliches mechanisches Versagen.
– Pilotenfehler.
– Schlechte Wetterbedingungen.
– Andere nicht feindliche Faktoren.
Dies bedeutet, dass der Unfall auf interne oder externe Handlungen zurückzuführen ist, die weder feindlich noch vorsätzlich waren, wie etwa ein Vogelschwarm oder schlechte Sicht. Die iranischen Behörden haben damit begonnen, alle Teile des Hubschraubers zu bergen und zu einem der iranischen Revolutionsgarde angeschlossenen Militärgelände zu transportieren. Spezialisten der Armee, der Sicherheitsdienste und Militärexperten sind vor Ort, um alle Hypothesen zu prüfen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Hubschrauber entweder durch einen unbeabsichtigten Fehler abgestürzt oder von feindlichen Kräften abgeschossen worden ist.
Die Untersuchung zielt darauf ab, alle potenziellen Ursachen sorgfältig zu analysieren, um sicherzustellen, dass keine Möglichkeit außer Acht gelassen wird. Nur so kann genau festgestellt werden, ob der tragische Vorfall auf mechanisches Versagen, Umweltfaktoren, Pilotenfehler oder einen vorsätzlichen Sabotageakt oder Angriff zurückzuführen ist.
Sayyed Ebrahim Raisi wurde von Außenminister Hossein Amir Abdollahian, dem Gouverneur von Iranisch-Aserbaidschan, Malek Rahmati, dem Vertreter von Sayyed Ali Khamenei in Ost-Aserbaidschan, begleitet, Sayyed Muhammad Ali Al Hashem (Mitglied des Rates für Zweckmäßigkeitsentscheidungen), der Hubschrauberpilot Oberst Seyed Taher Mostafavi, sein Assistent Oberst Mohsen Daryanush und der Mechaniker Oberstleutnant Behrouz Khademi. Sie nahmen an der Eröffnung eines Staudamms an der Grenze zu Aserbaidschan in Anwesenheit des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev teil. Auf dem Rückflug, nach einer halben Stunde Flugzeit, ereignete sich der Unfall, bei dem alle an Bord befindlichen Personen ums Leben kamen.
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