
Von Elijah J. Magnier
Berichten zufolge bereiten sich US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter auf eine Zeit nach der Hisbollah im Libanon vor und rechnen mit einem Szenario, in dem die Hisbollah von der politischen Macht ausgeschlossen ist und auf ihrer Niederlage auf dem Schlachtfeld basiert, das noch ausgefochten werden muss. Diese Planung spiegelt das Vertrauen in einen entscheidenden Ausgang des anhaltenden Konflikts wider. Es könnte jedoch auch ein Versuch sein, sich auf die Möglichkeit vorzubereiten, dass militärische Ziele vor Ort nicht vollständig erreicht werden. Die vorgeschlagene Strategie des Regimewechsels spiegelt eine Abkehr von der libanesischen Regierungsführung wider, wobei der Einfluss der Hisbollah möglicherweise durch ein pro-westliches, autoritäres System ersetzt wird, das das Land effektiv in einen US-amerikanischen Klientelstaat oder ein instabiles, vom Bürgerkrieg verwüstetes Land verwandeln würde.
Politische Neuausrichtung: Den Einfluss der Hisbollah untergraben
Die Bemühungen, die Hisbollah politisch zu marginalisieren, lassen darauf schließen, dass die USA und Israel versuchen, potenzielle militärische Unzulänglichkeiten Israels auszugleichen. Sie betrachten den Konflikt als einzigartige Gelegenheit, die Rolle der Hisbollah in den staatlichen Institutionen des Libanon dauerhaft zu schwächen. Insbesondere die USA verfolgen eine Strategie zur Umgestaltung der politischen Landschaft des Landes, indem sie Fraktionen fördern, die der Hisbollah feindlich gegenüberstehen, wie z. B. rechtsgerichtete christliche Gruppen und selbsternannte unabhängige Reformisten.
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