Iran – Israel-Krieg: Operation „True Promise3“ – eine Eskalation zur Deeskalation

Elijah J Magnier:

Übersetzung CHH

Der Iran sendet der internationalen Gemeinschaft und den benachbarten Ländern des Nahen Ostens gemischte Signale bezüglich seiner Absichten, Vergeltung für die israelischen Bombenangriffe zu üben. Obwohl Teheran den Wunsch geäußert hat, einen direkten Krieg mit Israel zu vermeiden, hat es deutlich gemacht, dass diese Zurückhaltung an Bedingungen geknüpft ist. Der Iran würde einen sofortigen Stopp der israelischen Aggression in Gaza und im Libanon nicht missachten und wird nicht zulassen, dass die Hisbollah – sein stärkster Verbündeter im Libanon – eine Niederlage erleidet. Die jüngsten israelischen Offensiven haben Gaza und der Hisbollah erheblichen Schaden zugefügt, darunter die Ermordung wichtiger Anführer und die Zerstörung von Kommunikationsnetzen und Versorgungslagern. Der Iran betrachtet diese Verluste jedoch als ausgleichbar. Er hat durch Vergeltungsmaßnahmen und strategische Anpassungen seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt und seine Bereitschaft signalisiert, weiter zu eskalieren, wenn Israel nicht alle Feindseligkeiten und Zerstörungen einstellt.

Die Absicht des Iran, Vergeltung an Israel zu üben, wird sich nach der Wahl von Donald Trump wahrscheinlich nicht ändern, da dieser sein Amt erst am 20. Januar antreten wird. Trump hat sich in seiner vorherigen Amtszeit und im Wahlkampf aggressiv gegenüber dem Iran geäußert, doch der Iran könnte kurzfristig seine derzeitige Strategie fortsetzen, da er anerkennt, dass die Außenpolitik und die militärischen Entscheidungen der USA bis zum Übergang unter der Kontrolle der scheidenden Regierung bleiben.

Die Wahl von Trump könnte jedoch den breiteren Ansatz des Iran im anhaltenden Konflikt mit Israel beeinflussen. Die Erwartung einer konfrontativeren Haltung der USA unter Trump könnte den Iran dazu veranlassen, bei der Bewertung seiner nächsten Schritte ein höheres Maß an Unterstützung der USA für Israel zu berücksichtigen. In naher Zukunft wird der Iran diese voraussichtlichen Veränderungen wahrscheinlich gegen seine derzeitige Priorität abwägen, Verbündete im Gazastreifen und im Libanon zu unterstützen, und sich dabei auf regionale Ergebnisse konzentrieren, anstatt seine Haltung aufgrund möglicher Änderungen in der US-Politik nach der Amtseinführung zu ändern.

Letztendlich führt die Wahl von Trump zwar zu Unsicherheiten in der Zukunft, es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie die unmittelbaren Pläne des Iran drastisch ändern wird, insbesondere da die Übergangszeit dem Iran Zeit gibt, mögliche Veränderungen in der US-Politik abzuschätzen.

Vergeltungsmaßnahmen und strategische Botschaften des Iran

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