
Von Elijah J Magnier –
Übersetzt von CHH.
Russlands tiefes Misstrauen gegenüber der Europäischen Union (EU) ist sowohl auf historische Missstände als auch auf jüngste Entwicklungen zurückzuführen, insbesondere auf die Rolle des Westens bei der Aufrechterhaltung des Konflikts in der Ukraine. Moskau sieht die EU als stark von den geopolitischen Interessen der USA beeinflusst, wenn nicht gar vollständig untergeordnet, und ist der Ansicht, dass die Maßnahmen der EU in erster Linie darauf abzielen, Russland zu schwächen, anstatt einen echten Frieden zu fördern. Diese Skepsis wurde durch Enthüllungen und Handlungen, die Moskaus lang gehegten Verdacht hinsichtlich der Doppelzüngigkeit und der strategischen Absichten des Westens bestätigen, nur noch verstärkt.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies kürzlich Vorschläge des Teams des gewählten US-Präsidenten Donald Trump zurück, die eine 20-jährige Verschiebung der NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und die Entsendung europäischer Friedenstruppen zur Überwachung eines Waffenstillstands vorschlugen. Lawrow kritisierte diese Vorschläge als oberflächliche Maßnahmen, die darauf abzielten, den Konflikt „einzufrieren“, ohne seine Ursachen zu bekämpfen. Er argumentierte weiter, dass solche Pläne darauf abzielen, den westlichen Einfluss in der Ukraine unter dem Deckmantel der Friedenssicherung aufrechtzuerhalten, was das Misstrauen Russlands gegenüber den Absichten Europas und Amerikas noch verstärkt.
Bemerkenswert ist, dass Trumps Vorschlag im Widerspruch zu seinen Wahlversprechen steht, den Krieg nach seinem Amtsantritt im Weißen Haus rasch zu beenden. Stattdessen markiert er den Beginn von Verhandlungen, die erhebliche Unsicherheit darüber hinterlassen, ob diese Gespräche zu einer stabilen Lösung führen oder den Status quo weiter festigen werden. Moskau steht solchen Initiativen weiterhin misstrauisch gegenüber und betrachtet sie als potenzielle Fallen, die das westliche Engagement in der Ukraine verlängern könnten, ohne die tieferen geopolitischen und sicherheitspolitischen Probleme des Konflikts zu lösen.
Historische Täuschung: Die Minsker Abkommen und die OSZE
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