
Von Elijah J. Magnier –
Während der Nahe Osten weiter in Aufruhr gerät, wird eine Tatsache immer unausweichlicher: Der sogenannte „Friedenspräsident“ legt den Grundstein für globale Unruhen, wenn er seine Drohungen wahrmacht. Unter Donald Trump hat sich die US-Außenpolitik in eine explosive Mischung aus wirtschaftlichem Zwang, militärischer Eskalation und selektiver Diplomatie verwandelt – präsentiert unter dem Banner der Aufrechterhaltung der globalen Stabilität.
Trump sendet widersprüchliche Signale. Einerseits sendet er Botschaften des gegenseitigen Respekts und der Zusammenarbeit an den obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei. Andererseits intensiviert er die Bombenangriffe im Jemen, unterstützt die Militäroperationen Israels an mehreren Fronten, verschärft die Ölsanktionen gegen Russland und Venezuela und erhöht den Druck für eine direkte Konfrontation mit dem Iran. Diese fragmentierte Strategie droht, die Seehandelsrouten zusammenbrechen zu lassen, die globalen Energiemärkte zu destabilisieren und weitreichende geopolitische Folgen auszulösen.
Seine Doktrin „Frieden durch Stärke“ hat den Konflikt nicht entschärft, sondern verschärft. Die täglichen Luftangriffe der USA im Jemen haben eine bereits schlimme humanitäre Krise verschlimmert und die Schifffahrtswege am Roten Meer weiter gestört. Unterdessen drohen die wachsenden Spannungen mit dem Iran die Schließung der Straße von Hormus, durch die fast ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt.
Jetzt, da neue Sanktionen gegen iranisches Öl auf eine bereits angeschlagene Weltwirtschaft treffen, steigt die Gefahr eines wirtschaftlichen Rückschlags. Trump manipuliert die wesentlichen Arterien des globalen Handels – Energie, Lebensmittel und Logistik – ohne Sicherheitsnetz.
Doch inmitten des zunehmenden Trommelfeuers von Krieg und regionaler Mobilisierung sind Berichte aufgetaucht, dass der Iran und die Vereinigten Staaten heimlich Gespräche über inoffizielle Kanäle führen. Trotz des öffentlichen Säbelrasselns und der iranischen Raketenbereitschaft in seinem riesigen Staatsgebiet – bereit, jeden US-Angriff zu absorbieren und darauf zu reagieren – scheinen beide Seiten darauf bedacht zu sein, einen schmalen Pfad für eine Deeskalation offen zu halten.
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