Hisbollah im Südlibanon: Spezialeinheiten und Drohnen im Einsatz: Die Generation der Al-Aqsa-Flut wehrt sich.

Elijah J. Magnier:
Im Laufe der Jahre hat Israel mehrere hochrangige Hisbollah-Kommandeure erfolgreich ins Visier genommen, wobei die Angriffe erhebliche Lücken in der politischen Führung der Organisation hinterlassen haben. Viele dieser Kommandeure stiegen nach ihrem Einsatz im syrischen Bürgerkrieg in der Hierarchie auf und spielten eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der modernen Militärstrategie der Hisbollah. Die Widerstandsfähigkeit der Hisbollah liegt jedoch in ihrer Fähigkeit, ihre Führung auch bei schweren Verlusten zu regenerieren. Da Israel weiterhin wichtige Persönlichkeiten der Organisation dezimiert, wird die neue Welle von Militärkommandeuren der Hisbollah wahrscheinlich von ihren Erfahrungen in den jüngsten Konflikten geprägt sein, insbesondere in der Operation Aqsa Flood.
Der Syrienkrieg: Die Gestaltung einer Generation von Kommandeuren
Der syrische Bürgerkrieg, der 2011 ausbrach, bot der Hisbollah ein komplexes Schlachtfeld, das die Militärdoktrin der Gruppe erheblich veränderte. Die Hisbollah spielte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der syrischen Regierung in Damaskus und kämpfte sowohl gegen Rebellen als auch gegen extremistische Gruppen wie Al-Qaida und ISIS. Dieser Krieg diente vielen der obersten Befehlshaber der Hisbollah als militärisches Testgelände, auf dem sie neue Strategien entwickeln, ihre Kampffähigkeiten verfeinern und groß angelegte Operationen koordinieren konnten. Die Hisbollah konnte in Syrien nicht nur ihre Kampferfahrung vertiefen, sondern auch ein starkes Bündnis mit dem Iran und dessen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) schmieden, das sie in Form von Ausbildung, Waffen und logistischer Hilfe maßgeblich unterstützte.
Mehrere der von Israel ermordeten Militärkommandeure hatten sich ihre Positionen und ihren Ruf durch ihre Führungsrolle in Syrien verdient. Sie waren kampferprobt, erfahren in asymmetrischer Kriegsführung und versiert im Umgang mit relativ modernen militärischen Taktiken, darunter Häuserkampf, Drohnentechnologie und elektronische Kriegsführung. Ihre tiefe Verstrickung in Syrien machte sie auch zu wertvollen Aktivposten in der umfassenderen regionalen Strategie der Hisbollah, da sie als militärische Anführer und politische Aktivisten im Libanon dienten.
Für Israel stellten diese Kommandeure eine erhebliche Bedrohung dar. Ihre Erfahrung in Syrien, kombiniert mit ihrer intimen Kenntnis der militärischen und geheimdienstlichen Infrastruktur der Hisbollah, machte sie zu Zielen mit hoher Priorität. Bei ihrer Beseitigung ging es nicht nur darum, die Führung der Hisbollah zu enthaupten, sondern auch darum, die zukünftigen strategischen Fähigkeiten der Gruppe zu untergraben. Doch während Israel weiterhin diese Veteranen ins Visier nimmt, hat die Hisbollah diese schnell durch neue Anführer ersetzt, die von ihren jüngsten Konflikten geprägt sind, insbesondere von der moderneren und zerstörerischeren Aqsa-Flut-Operation gegen eine gnadenlose, moderne und äußerst schlagkräftige Armee im Nahen Osten.
Die Aqsa-Flut und das Aufkommen neuer Befehlshaber

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