
Von Elijah J. Magnier –
Im ersten Teil dieser Serie haben wir gesehen, wie die libanesische Führung – unter starkem Druck aus dem Ausland – die Entwaffnung der Hisbollah über den Rückzug Israels und den Wiederaufbau gestellt hat, wodurch sie die nationalen Prioritäten umgekehrt und die selektive Art und Weise, wie „Souveränität“ geltend gemacht wird, offenbart hat.
Nun wenden wir uns dem Kernstück dieses Drucks zu: dem „Barrack-Dokument“. Es handelt sich dabei um mehr als einen Vorschlag, nämlich um einen starren „Friss oder stirb“-Entwurf zur Demontage der wichtigsten Abschreckungsmacht des Libanon unter dem Deckmantel des Friedens. Seine Klauseln zielen darauf ab, die Verteidigung des Landes zu zerstören, ohne auch nur ein einziges verbindliches Zugeständnis von Israel zu erhalten, und stattdessen auf vage Versprechungen, verschobene Zeitpläne und Bedingungen zu setzen, die das Gleichgewicht vollständig zugunsten Tel Avivs verschieben.
Die libanesische Regierung unter Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam hat bereits ein von den USA und Israel vorgelegtes Dokument diskutiert, in dem Schritt für Schritt dargelegt wird, wie der Libanon die Entwaffnung der Hisbollah vorantreiben muss. Der Plan wurde unter strikter „Friss oder stirb“-Bedingung vorgelegt und lässt keinen Raum für Änderungen oder Verhandlungen. Anstatt diese dreiste Verletzung der nationalen Souveränität zurückzuweisen, behandelten die Beamten in Beirut sie fast wie einen diplomatischen Erfolg und veröffentlichten ihre Bedingungen ohne Protest.
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