
Von Elijah J. Magnier
Der Krieg ist in eine neue Phase eingetreten, nicht aufgrund eines entscheidenden militärischen Durchbruchs, sondern aufgrund einer Veränderung in der Art und Weise, wie Macht ausgeübt wird. Der Iran bewegt sich nicht mehr innerhalb der erwarteten Grenzen des Konflikts. Er erweitert sie.
Der gemeldete Einsatz einer ballistischen Mittelstreckenrakete (IRBM) in Richtung der Insel Diego Garcia, in einer Entfernung von schätzungsweise 3.800 bis 5.000 Kilometern, markiert eine deutliche Eskalation sowohl hinsichtlich der Reichweite als auch der Absicht. Dies ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern ein strategisches Signal.
Es zeigt, dass dem Iran die Optionen noch lange nicht ausgehen. Im Gegenteil: Es deutet darauf hin, dass Teheran noch über vielfältige Fähigkeiten in der Reserve verfügt und in der Lage ist, das Schlachtfeld weit über seine unmittelbare Umgebung hinaus auszudehnen. Die Vorstellung, dass der Iran seinen Einfluss verliert, trifft nicht zu. Er hat noch viele Asse im Ärmel.
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