Nichtöffentliche Treffen der Sadisten, bittere Entscheidungen für Sayed Moqtada im Irak

Geschrieben von – Elijah J. Magnier:

Die manuelle Auszählung in Hunderten von Wahllokalen wird auf Antrag der politischen Parteien und Kandidaten fortgesetzt.  Diese hatten gegen die Ergebnisse der vorgezogenen Parlamentswahlen, die letzten Monat im Irak stattfanden, Einspruch erhoben. In der Zwischenzeit nimmt Muqtada al-Sadr, der die meisten Parlamentssitze (72) errungen hat, weiterhin Kontakt zu verschiedenen politischen Parteien auf, um politische Allianzen zu bilden, die einzeln nicht in der Lage sind, die nächste Regierung und ihren Premierminister zu benennen. Diese nicht deklarierten Kontakte/Absprachen/Bündnisse werden vom Komitee der Sadristen durchgeführt, das damit beauftragt ist, mit allen politischen Parteien, die bereit sind, sich der sadristischen Regierung anzuschließen, ein Abkommen auszuhandeln, um die künftige politische Szene zu bestimmen. Es wird jedoch erwartet, dass die politische Bewegung der Sadristen auf ihrem derzeitigen Weg straucheln wird, nachdem Sayed Moqtada al-Sadr angekündigt hat, dass es sein Ziel sei, eine nationale Mehrheitsregierung zu bilden. Damit setzt er sich einer anderen, ganz anderen politischen Kraft aus, die seinen erklärten politischen Visionen und Zielen völlig zuwiderläuft. Zu diesen Zielen kommt noch die Frage des Abzugs aller ausländischen Truppen aus dem Irak sowie das Verhältnis zu Israel hinzu.

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