
Von Elijah J. Magnier –
Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte kürzlich, dass „die israelischen Streitkräfte im Philadelphia-Korridor bleiben werden, wie sie es im Libanon und in Syrien sind“ – ein eindeutiges Eingeständnis der fortgesetzten militärischen Besetzung fremder Gebiete durch Israel. Diese Aussage stellt nicht nur eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar, sondern auch der Camp-David-Abkommen, die eine israelische Militärpräsenz im Gebiet A des Philadelphi-Korridors entlang der ägyptischen Grenze verbieten. Israels fortwährendes Prahlen mit seiner territorialen Besetzung gibt Anlass zu ernster Sorge über die Aushöhlung internationaler Abkommen und die fehlende Rechenschaftspflicht für diese Verstöße unter der ohnmächtigen – oder mitschuldigen – Aufsicht der internationalen Gemeinschaft.
Israel verstößt gegen Camp David
Der Philadelphia-Korridor ist eine strategisch sensible Pufferzone entlang der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, die 1979 im Rahmen des Camp-David-Abkommens zwischen Ägypten und Israel eingerichtet wurde. Gemäß dem Abkommen unterliegt dieses Gebiet – das als Zone A eingestuft ist – der vollständigen ägyptischen Souveränität und Kontrolle. Israel zog sich 2005 im Rahmen seines Rückzugs aus dem Gazastreifen legal aus dem Korridor zurück. Der jüngste Krieg und die militärische Besetzung des Korridors durch Israel untergraben jedoch die Kernprinzipien des Abkommens und bedrohen die ägyptische Souveränität.
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