Barrack: Hisbollah und Iran sind das Hindernis und Israel im Zentrum von Trumps Nahost-Vision

Von Elijah J. Magnier –

Der jüngste Aufsatz von Botschafter Tom Barrack, „Eine persönliche Perspektive – Syrien und Libanon sind die nächsten Bausteine für den Frieden im Nahen Osten“, bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Denkweise, die Washingtons Diplomatie nach Gaza antreibt.

Der im Glanz des Friedensgipfels von Sharm el-Sheikh verfasste Artikel präsentiert das, was Barrack als „erneuten Bund“ für den Nahen Osten bezeichnet – eine Vision von Wohlstand und Versöhnung unter der Führung von Präsident Donald Trump. Doch hinter der Rhetorik der Zusammenarbeit und der regionalen Erneuerung verbirgt sich ein auffälliges Muster: Der Name Israel taucht neunzehn Mal im Text auf, während Palästina völlig fehlt.

Barracks Essay dreht sich unmissverständlich um die strategischen Interessen Israels, die er sechs Mal ausdrücklich erwähnt und damit zum Leitprinzip seiner Vision für den Frieden in der Region und die Politik der USA macht. Jede Erwähnung stellt die Sicherheit Israels als zentralen Maßstab für den Erfolg dar: Die Wiederherstellung Syriens wird geschätzt, weil sie „die erste Säule des nördlichen Sicherheitsrahmens Israels“ bildet, während die Entwaffnung der Hisbollah im Libanon als „die zweite Säule“ bezeichnet wird. Die Hisbollah selbst wird als „ständige Gefahr für Israel“ beschrieben, und Barrack bezeichnet ihre Zerschlagung als „unabdingbar für die Sicherheit Israels“. Selbst die Diplomatie Syriens wird nur insoweit gelobt, als sie zur „Sicherung der Nordgrenze Israels“ beiträgt, während die Gefahr einer erneuten Konfrontation als eine Frage der „Stärke Israels“ dargestellt wird. In diesen sechs Fällen zeigt sich Barracks tiefe Besorgnis – nicht nur um einen Verbündeten unter vielen, sondern um die Festigung der regionalen Vorherrschaft Israels. Die Stabilität und Integration Israels werden als Voraussetzung und Rechtfertigung für jede Initiative dargestellt, die Trumps Plan fördert. Der Wiederaufbau Syriens, die politische Reform des Libanon und die Eindämmung des Einflusses des Iran erscheinen nicht als unabhängige Ziele, sondern als Elemente eines einzigen Plans: der Stärkung der Dominanz Tel Avivs in der Levante.

Die Dominanz Israels als Achse des Friedens

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