Teheran wurde unterschätzt: Wie Netanjahu und Trump einen schnellen Sieg in einen endlosen Krieg verwandelten

Von Elijah J. Magnier –

Als im Jahr 2026 erneut israelische Luftschutzsirenen heulten, nachdem der Iran Raketen auf militärische Einrichtungen und US-Stützpunkte im gesamten Nahen Osten abgefeuert hatte, wurde das zentrale Paradoxon des Krieges immer deutlicher. Was ursprünglich als entscheidende Kampagne präsentiert worden war, um das „Regime zu ändern“, die militärischen Fähigkeiten des Iran zu lähmen, seine Nuklear- und Raketenprogramme zu zerstören und seinen regionalen Einfluss einzudämmen, hat sich stattdessen zu einer weitaus komplexeren strategischen Konfrontation entwickelt. Der Konflikt hat nicht nur die Widerstandsfähigkeit der iranischen Vergeltungsmaßnahmen offenbart, sondern auch die Grenzen militärischer Zwangsmaßnahmen bei der Neugestaltung des politischen Gleichgewichts in der Region.

Im Gegensatz zum israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu wird mittlerweile weithin anerkannt, dass Präsident Donald Trump sowohl die Fähigkeit als auch die Bereitschaft des Iran unterschätzt hat, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen und eine langwierige Konfrontation aufrechtzuerhalten. Israel förderte und unterstützte die gemeinsame Militärkampagne in der Erwartung, dass iranische Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel und zahlreiche US-Stützpunkte im gesamten Nahen Osten den Konflikt ausweiten würden, wodurch arabische Staaten möglicherweise direkter in die Konfrontation hineingezogen würden oder zumindest die ohnehin schon fragilen Beziehungen zwischen dem Iran und mehreren Regierungen am Golf weiter beschädigt würden.

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