
Geschrieben von – Elijah J. Magnier:
Übersetzt von CHH.
Hochrangige israelische Armeeoffiziere drängen Verteidigungsminister Yoav Galant, wichtige Militärschläge gegen die Hisbollah einzuleiten. Diese Aktion wird als Mittel zur Abschreckung und als “Lektion” für den Libanon gesehen, der Israel seit dem 8. Oktober in einen unerwünschten Konflikt hineingezogen hat. In den israelischen Medien wurde über Diskussionen zwischen führenden Politikern über einen von Israel initiierten 48-stündigen Waffenstillstand berichtet. Die Implikation ist klar: Sollte sich die Hisbollah nicht an diese Waffenruhe halten, könnte Israel einen Krieg beginnen.
Würde ein solcher Schritt angesichts der Komplexität und der möglichen Auswirkungen eines Krieges mit dem Libanon auf militärischen, politischen und wirtschaftlichen “Selbstmord” hinauslaufen? Verteidigungsminister Galant hat die Schwierigkeiten und das Ausmaß der Zerstörung eingeräumt, die ein Konflikt mit dem Libanon für Israel bedeuten würde, ganz zu schweigen von den verheerenden Auswirkungen, die er auf den Libanon selbst hätte.
Darüber hinaus sieht sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu keinem internen Druck seitens seiner extremistischen Regierungspartner ausgesetzt, einen Krieg mit dem Libanon zu führen, im Gegensatz zu deren Forderungen nach der Besetzung des Gazastreifens und der Beendigung der palästinensischen Kontrolle. Diese Situation stellt ein heikles und potenziell brisantes Szenario dar, das erhebliche Auswirkungen auf die Stabilität und den Frieden in der Region hat.
In einer beispiellosen Aktion sind Familien von israelischen Gefangenen gewaltsam in die Sitzungen des Finanzausschusses der Knesset in Jerusalem eingedrungen. Ihre Forderung ist offensichtlich: den Forderungen des palästinensischen Widerstands nachzugeben und den Abschluss eines Gefangenenaustauschs zu beschleunigen. Diese Situation ergibt sich aus der Gefangennahme von 120 bis 135 Israelis durch Widerstandsgruppen im Gazastreifen, ein Umstand, der den Druck auf Premierminister Benjamin Netanjahu verstärkt.
Netanjahu befindet sich in einer schwierigen Lage mit begrenzten Möglichkeiten. Er steht nicht nur von diesen Familien unter erheblichem Druck, sondern auch innerhalb seiner Miniregierung. Zu den Schlüsselfiguren, die diesen Druck ausüben, gehören die Minister Benjamin (Benny) Gantz und Yoav Galant, erfahrene Militärgeneräle. Ihre Sichtweise unterscheidet sich deutlich von der Netanjahus; sie sind der Ansicht, dass Netanjahus Vorgehen eher von persönlichen politischen Motiven zum Machterhalt als von strategischen Überlegungen geleitet wird.
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